Philosophische Praxis:
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„Praxis, Philosophische. Eine Philosophische Praxis ist als Institution keine eigenständige philosophische
Disziplin, steht aber nichtsdestoweniger im Spannungsfeld zwischen der auf das Sein
gerichteten theoretischen Philosophie, der auf das Sollen gerichteten praktischen
Philosophie – deren bekanntester Teil wahrscheinlich die Ethik ist – sowie der
Anwendung philosophischer Ideen auf konkrete Lebensumstände. 1)
Vgl. hierzu Reinhard Zaiser: Die Bedeutung von Viktor E. Frankls Logotherapie und Existenzanalyse für die Philosophische Praxis. In: Dominik Batthyány u. Otto Zsok (Hrsg.): Viktor Frankl und die Philosophie. Wien, New York: Springer-Verlag (2005). S. 299-304. Und Reinhard Zaiser: Working on the noetic dimension of man: Philosophical practice, logotherapy, and existential analysis. In: Philosophical Practice Vol. 1, Nr. 2 (July 2005) S. 83-88.
zu
gestalten. |
„Bis dahin kann man keine Philosophie lernen; denn, wo ist sie, wer hat sie im Besitze, und woran
läßt sie sich erkennen? Man kann nur philosophieren lernen, d.i. das Talent der Vernunft in der
Befolgung ihrer allgemeinen Prinzipien an gewissen vorhandenen Versuchen üben, doch immer
mit Vorbehalt des Rechts der Vernunft, jene selbst in ihren Quellen zu untersuchen und zu
bestätigen, oder zu verwerfen.“
„Daß zwischen der Theorie und Praxis noch ein Mittelglied der Verknüpfung und des
Überganges von der einen zur anderen erfordert werde, die Theorie mag auch so vollständig sein
wie sie wolle, fällt in die Augen; denn, zu dem Verstandesbegriffe, welcher die Regel enthält, muß ein Actus der Urteilskraft hinzukommen, wodurch der Praktiker unterscheidet, ob etwas der Fall
der Regel sei oder nicht [...].“ „Da nun die Untersuchung, die uns hier beschäftigt, nicht wie die anderen sonst zu rein
theoretischem Zweck angestellt wird (denn nicht um bloß zu wissen, was sittliche Trefflichkeit ist,
behandeln wir den Gegenstand, sondern in der Absicht dadurch zur Tüchtigkeit zu gelangen, da
wir uns sonst durch sie nicht gefördert fühlen würden), so ist es geboten die Frage nach der Art
und Weise des Handelns ins Auge zu fassen und zu sehen wie man diese einzurichten hat.“ „Kümmer dich um dein Leben
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© 2005 Georg Graml. Alle Rechte vorbehalten. |
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